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A94 und die Gewerbeentwicklung als Chance

Die Autobahn A94 soll laut Plan der Autobahndirektion-Süd bis 2018 zwischen Pastetten und Heldenstein dem Verkehr übergeben werden.

Bereits jetzt belastet der Bau (und später der Verkehr) viele direkt betroffene Bürger – auch in unserer Gemeinde.

Die vielleicht seit Kindertagen bekannte und vertraute Landschaft wird plötzlich unwiederbringlich verändert. Landwirtschaftliche Flächen gehen verloren, neue Ersatzflächen müssen erschlossen werden. Auch der jahrelanger Baulärm und Baustellenverkehr sind nur schwer zu ertragen.

Doch die Autobahn wird unserer Region Südostbayern auch neue Chancen bieten. Bestehende Arbeitsplätze werden gesichert, neue Arbeitsplätze werden geschaffen. Das gilt besonders auch für die Nachbarlandkreise Mühldorf und Altötting. 

Unsere Gemeinde kann mit dieser Trassenführung eigentlich sehr zufrieden sein. Weder der Autobahnanschluss bei Armstorf noch die Trasse durchtrennen unser Gemeindegebiet. Andere Gemeinden werden in solchen Fällen vor große Probleme gestellt.

Wir rücken mit der A94 näher an München und den Flughafen heran. Zum Autobahnkreuz München-Ost sind es dann nur noch 35 km und zum Mittleren Ring 45 km, Mühldorf-West erreicht man dann nach nur 19 km, vom Zeitgewinn ganz zu schweigen.

Zudem bieten wir einen Standort, der zentral zwischen Landshut/Dingolfing und Rosenheim/Inntal einerseits und München/Chemiedreieck andererseits liegt. Sowohl der Flughafen München als auch der Raum Passau und wichtige, aufstrebende Industriegebiete in Oberösterreich sind fast durchgehend unter 1 Stunde Fahrzeit erreichbar.

Die Autobahn A94 wird die wichtigste Verbindung zwischen Budapest und Wien im Osten und München sowie Stuttgart und Paris im Westen werden. Dabei liegen wir sehr zentral in der Mitte. Ergänzend besteht die Perspektive, dass diese Achse durch die ausgebaute Bahnverbindung zwischen Paris und Budapest (die „Magistrale für Europa“) sinnvoll ergänzt wird.

Ein Gewerbegebiet bei Armstorf ist bereits in Vorplanung. Dabei treten wir natürlich für neue Arbeitsplätze und mehr Steuerkraft in unserer Gemeinde ein. Dieser Standort ist jedoch zu wertvoll für nicht nachhaltige Gewerbebetriebe. Darum sprechen wir uns gegen riesige Einkaufsmeilen, Autohöfe mit 24-Std.-Tankstelle und Fast-Food-Ketten mit Spielhalle usw. aus. Wir wollen kein Logistikzentrum oder Warenlager mit großem Flächenbedarf und Schwerverkehr. Diese Art von Ansiedlungen (Stichwort "Flächenverbrauch") lehnen wir ganz klar ab. 

Aber auch ohne diese Art von Betrieben wird unser Standort ein großes Interesse wecken. Wir setzen uns für gesunde, nachhaltige und kaufkraftfördernde Arbeitsplätze ein – gut bezahlte Arbeitsplätze für hochqualifizierte Arbeitnehmer und mit langfristigen Perspektiven.

Wir, die Wählergruppe Gatterberg und die Freie Wählergemeinschaft Schönbrunn wollen und werden mitreden und mitentscheiden, was unserer Gemeinde wirklich gut tut.